
Modernisierung der Turnhalle an der Mönchswalder Straße in Wilthen
Die Stadt Wilthen investiert 2025 in die Sanierung der Turnhalle an der Mönchswalder Straße. Das historische Gebäude, das bereits seit über 110 Jahren für sportliche Aktivitäten genutzt wird, soll während der Sommerferien umfassend modernisiert werden.
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geplant
Im Rahmen der Sanierung werden zahlreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Neben einer neuen Prallwand und einem Sportboden erhält die Turnhalle neue Elektroanlagen und wird malermäßig instandgesetzt. Die kleine Halle wird weiterhin von allen drei Wilthener Schulen sowie für den Freizeitsport genutzt und bleibt ein wichtiger Bestandteil des lokalen Sportangebots.
Bauzeit und Finanzierung
Laut Bürgermeister Michael Herfort (CDU) soll der Bauzeitraum zwischen Juni und August liegen, sodass die Arbeiten idealerweise in der Ferienzeit abgeschlossen werden. Sollte die Bauzeit ins Schuljahr hineinreichen, ist vorgesehen, den Schulsport ins Freie zu verlegen oder in die große Sporthalle auszuweichen. Die Sanierungskosten belaufen sich auf rund 425.000 Euro, wovon zwei Drittel durch Mittel der Städtebauförderung finanziert werden.
Historische Bedeutung der Turnhalle
Die Turnhalle hat eine lange Geschichte. Bereits 1915 wurde sie in Wilthen errichtet, nachdem sie zuvor auf der Leipziger Messe genutzt wurde. Julius Hünlich, dessen Familie die Weinbrennerei gründete, erwarb den metallenen Grundkörper und übergab das Gebäude nach dem Wiederaufbau in Wilthen den ortsansässigen Turnvereinen. Erst seit 1945 wird die Halle öffentlich genutzt.
Mit der aktuellen Modernisierung durch die Bauplanung Bautzen stellt die Stadt sicher, dass die traditionsreiche Sportstätte auch in Zukunft für sportliche und schulische Zwecke optimal genutzt werden kann.